Aktuell

25 Jahre an der Staatsoper Prag

November 2016

Mit einer Aufführung von Nabucco am 22. November zelebriert Hilary Griffiths 25 Jahre als Dirigent an der Staatsoper Prag. Nach einem gelungenen Gastspiel von La finta giardiniera mit der Kölner Oper im September 1991 wurde er eingeladen, Aufführungen von Cosí fan tutte, Il trovatore und eine Neuinszenierung von Eine florentinische Tragödie und Der Zwerg von Zemlinsky zu dirigieren.

Danach folgt eine berühmte Neuproduktion von Salome und zehn weitere Premieren, darunter Erwartung und Tiefland – beide Opern wurden damals in dem Theater uraufgeführt – und die tschechische Erstaufführung von Death in Venice. Seine neuste Premiere dort war Tannhäuser; bis jetzt hat er mehr als 250 Vorstellungen von 25 verschiedenen Opern dort dirigiert.

Tannhäuser

Staatsoper Prag, 11.01.2014

Standing ovation

The new production of Wagner's Tannhäuser surpassed all expectations. The premiere performance was rewarded with a thunderous and prolonged standing ovation, which was not always the case in recent times.

Putting on such a well-staged musical work has created a landmark, with which the Prague State Opera has overcome the period of uncertainty with the promise of a new era, in which the artistic and social prestige of this institution can again achieve international importance.

Stanislav Vanek, Deník

The decision of the new management to call on Hilary Griffiths has emerged as a major step in the right direction. The British conductor has known the situation at the State Opera since 1992 firsthand - his Salome , Florentine Tragedy, Zwerg , Erwartung , Tiefland or Death in Venice were major events, even contemporary operatic milestones with us.

This time he managed to inspire the Orchestra and State Opera Chorus and soloists to a level of performance long unheard in this theatre.

The overture displayed a well thought out structure with large dynamic contrasts in the drama of the struggle between physical lust and spiritual virtue.

And four hours of music thanks to Griffiths’ energy swept us away with beautiful phrasing and clearly shaped episodes, whether with smaller instrumental groups or with the whole orchestra, in sophisticated nuances from gentle and silky sound combinations up to a vast forte, which despite its intensity never once during the whole evening covered the singers.

A final sound effect when the female chorus sang from the 3rd balcony, linking at the very end with the men on the stage, filled the State Opera with a musical catharsis of supreme bliss.

Helena Havlíková, Lidové noviny

British conductor Hilary Griffiths is no stranger to the Prague State Opera, having led the orchestra in over two hundred performances.

Overall Griffiths favoured relatively brisk tempos and fine architectural balance, with an overwhelming build in the finale of Act 2.

His interpretation was characterized by pointed dynamic contrasts and expressive nuances.

Opera Plus

Let's start with the positive: the level of musical staging the premiere was not a coincidence. Conductor Hilary Griffiths inspired the orchestra to fulfil all the requirements of Wagner's score [...]

Griffiths proved that the orchestra of the State Opera can achieve the highest levels of performance - it only needs to be woken from its lethargy (and also the anxiety over its fate) and to be led by a strong, respected personality.

ČTK, Kultura

DVD von 'Bluthochzeit' veröffentlicht

Die DVD von 'Bluthochzeit' in der Wuppertaler Inzenierung von Christian von Goetz und dirigiert von Hilary Griffiths wurde am 27. September von WERGO veröffentlicht.

Bluthochzeit

in Wuppertal, Premiere 13.01.13

Wolfgang Fortners ‚Bluthochzeit‘ wiederaufgeführt am Opernhaus in Wuppertal und famos musiziert von Hilary Griffiths

[...] Schon insofern ist die Inszenierung, die jetzt in Wuppertal unter der musikalischen Leitung von Hilary Griffiths und in Regie und Bühnenbild von Christian von Goetz zu erleben ist, unbedingt eine Reise wert. Aber auch musikalisch war die Premiere ein Ereignis! Das Wuppertaler Sinfonieorchester spielt ganz famos. Es sitzt nicht im Graben, vielmehr auf der Hinterbühne, nur ab und zu auf halber Höhe sichtbar hinter dem simplen Fototapetenprospekt, der flächendeckend die trostlose Hochhausfront einer modernen Schlafsctadt abbildet. Und Griffiths dirigiert mit einem so wachen Sinn für Plastik und Gestik, mit so bunter Farbigkeit und drastisch-dramatischem Ausdruck, als wolle er beweisen: Diese Musiksprache ist von heute, sie geht uns etwas an. Immer noch? Nein: Jetzt wieder!

Eleonore Büning, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.01.13

Cavelleria Rusticana / Pagliacci

in der Staatsoper Prag, Premiere 14.6.2012

The music provided the saving grace of the evening. Pagliacci was everything that music should be – passionate, nuanced, elegant and framed beautifully for the singers.

Frank Kuznik, Prague Culture

Das schlaue Füchslein

in Wuppertal, Premiere 12.5.12

Die musikalische Qualität des Abends half beim Gelingen enorm. Hilary Griffiths dirigierte das Wuppertaler Sinfonieorchester überaus beherzt, ließ der Poesie Raum, forderte aber auch rhythmische Genauigkeit ein. Das Orchester spielte prächtig.

Wolfram Goertz, Rheinische Post

Vollständiger Artikel: http://nachrichten.rp-online.de/

'Der Fliegende Holländer'

in Wuppertal, Premiere 18.9.11

Mit einer fantastischen Leistung zaubert das Sinfonieorchester Wuppertal das aufbäumende Meer in erregten Streicherläufen, die Sehnsucht Sentas im zärtlichen Thema der Oboe, sowie das schneidende Thema des Holländers in den Bläsern hervor. Hilary Griffiths weiß diesen imposanten Klangkörper vor allem sängerfreundlich einzusetzen, ohne dass die Musik dadurch in den Hintergrund rückt: Da hört man viel von der italienischen Oper in Wagners Musik, die er stets voran treibt und dabei sehr geschickte Ruhepunkte setzt. Unter dieser Leitung kann Bariton Kay Stiefermann in „seinem“ Haus ganz mühelos ein zu Recht umjubeltes Holländer-Debüt geben. …. Mit diesem Saisonauftakt hat sich Wuppertal einen oberen Platz in der europäischen Opernliga erobert.

Christoph Broermann, Opernnetz

Vollständiger Artikel: http://www.opernnetz.de/

Hilary Griffiths beginnt mit wild aufschäumender Ouvertüre und setzt in der Folge auf ein in eher langsamer Tempi entfaltetes, durchsichtiges Klangbild, in dem keine Nebenstimme vernachlässigt wird … das exzellente Spiel des Sinfonieorchesters Wuppertal …

Klaus Kalchschmid, Die Deutsche Bühne

Die Wuppertaler Symphoniker unter Hilary Griffiths …. glänzen mit markantem oder inwendigem Spiel und vermitteln die für die Wagner-Zeit progressive Musik mit ihren Leitmotiven, Sturmakkorden und Wellenfiguren eindrucksvoll. Frenetischer Jubel beim Premierenpublikum, das die Akteure erst nach vielen Vorhängen gehen lässt.

Veronika Pantel, WZ & Solinger Tageblatt

Vollständiger Artikel: http://www.wz-newsline.de/

Dirigent Hilary Griffiths führt Ensemble und Orchester sicher durch alle musikalischen Stürme, die sich heftig entfalten dürfen. Langer und verdienter Applaus vom begeisterten Publikum

Stefan Schmöe, Wuppertaler Rundschau

Das war ein Spielzeitauftakt nach Maß! Mit nichtenden wollendem Applaus und Bravo-Rufen für die Protagonisten, das Wuppertaler Sinfonieorchester, die Regie, und auch für den großartigen Opernchor feierte das Publikum ….. Die Wuppertaler Sinfonieorchester unter Hilary Griffiths malten die Musik dazu nuancenreich und klangfarbenprächtig aus - Herz, was willst du mehr.

Anna-Kathrin Reif, Remscheider General-Anzeiger

Vollständiger Artikel: http://www.rga-online.de/

Die Wuppertaler Symphoniker (unter der Leitung von Hilary Griffiths) erzählen die Geschichte in Wagners Ouvertüre zum ‚Fliegenden Holländer‘ mit einem Antiblockiersystem. Die Geigen nehmen ganz schön Fahrt auf, die Blechbläser beschleunigen in der Kurve, aber das Fagott und die Oboe halten die mit Suchtstoffen versetzte Musik in der Spur. Das klingt kraftvoll und lyrisch-zart zugleich.

Christian Peiseler, Rheinische Post

Musiziert und gesungen wird auf recht hohem Niveau. Das Sinfonieorchester Wuppertal lässt unter der Leitung von Hilary Griffiths mit großem Gespür für Dramatik die Ouvertüre sehr flott und sicher aus dem Orchestergraben erschallen und überzeugt auch im weiteren Verlauf, wenn auch mit bisweilen recht eigenwilligen Tempi. Dabei werden die Sänger niemals überdeckt.

Thomas Molke, OMM

Vollständiger Artikel: http://www.omm.de/

Für viele magische Momente sorgen die Wuppertaler Sinfoniker unter Hilary Griffiths, der den gut zweistündigen Erlösungsthriller bis in die letzten Nuancen hörbar macht. Hörbar begeistert ist denn auch das Publikum, das langanhaltend diesen gelungenen Einstand in die neue Spielzeit bejubelt.

Daniel Diekhans, Opernfreund & Musenblätter

Vollständiger Artikel: http://www.musenblaetter.de/

Ein gelungenes Regiekonzept mit einem großartigen dritten Aufzug und eine musikalische Darbietung auf hohem Niveau honoriert das Publikum mit lang anhaltendem Applaus und zahlreichen Bravo-Rufen.

Malte Wasem, Operapoint

Außerordentlich gut geriet auch die musikalische Seite der Produktion. Hilary Griffiths und das prächtig disponierte Wuppertaler Sinfonieorchester spielten einen Wagner vom Feinsten. Die Klang-Balance war optimal. Vorbildlich, wie Griffiths auf die Sänger einging, ihnen einen Klangteppich bereitete und immer bemüht war, schlank musizieren zu lassen, um niemanden zuzudecken

IOCO – UGK

Vollständiger Artikel: http://ioco.de/

Das Sinfonieorchester Wuppertal musiziert unter der Leitung von Hilary Griffiths wirklich erstklassig – mit Hingabe, Dynamik und traumhafter Klarheit.

Gisela Schmoeckel, Bergische Blätter

Towering even above Stiefermann, Günther und Oakes is Hilary Griffiths at the podium, who makes the Symphonieorchester Wuppertal play like angels. Griffiths is the first conductor I’ve heard since Klemperer, Stokowski and Goodall, who can conjure that elusive ‘Wagner sound’ from an orchestra that isn’t playing in the pit at Bayreuth.

Sam Shirakawa, Opera Blog

‚La porta della legge’

im Lincoln Center Festival in New York, Juli 2010

… a prolonged ovation … the music is riveting … In insightful program notes, the conductor Hilary Griffiths, who drew a sensual and exacting performance from the Sinfonieorchester Wuppertal … the instrumental sounds are wondrously strange …

Anthony Tommasini, New York Times

Vollständiger Artikel: http://www.nytimes.com/

Hilary Griffiths, the conductor, enforces clarity, precision and momentum against the odds. (★ ★ ★ ★ ★ )

Martin Bernheimer, Financial Times

Vollständiger Artikel: http://www.ft.com/

Conductor Hilary Griffiths ably gave these seemingly random musical events a structure that was claustrophobic even in its spaciousness.

Heidi Waleson, The Wall Street Journal

Vollständiger Artikel: http://online.wsj.com/

The festival’s opening performance of the opera was excellent in every way. Griffiths and the orchestra gave a well-balanced, essentially flawless performance of this difficult score.

Arlo McKinnon, Opera News

Vollständiger Artikel: http://www.operanews.com/

‚Griechische Passion‘

in Wuppertal, Premiere 13.3.10

Schier unmenschliches mußten die Wuppertaler Symphoniker bewältigen. Präzis expressiv im Spiel zauberten sie unter ihrem GMD Hilary Griffiths einen üppigen Orchesterklang, der alle Farbnuancen der schillernden Partitur Martinus auskostete. Nach einigen Schweigesekunden brach sich tosender Jubel Bahn. Ein mehr als dankbarer Lohn für einen außergewöhnlichen Abend.

Dirk Altenaer, Der Opernfreund

‚Eine florentinische Tragödie’

in Wuppertal, Premiere 20.6.10

Was muß Hilary Griffiths geprobt haben, um diesen Klang aus dem Sinfonieorchester Wuppertal herauszuholen. Was muß diese Oper für eine Herzensangelegenheit für den GMD gewesen sein! Besser kann man diesen Zemlinsky nicht spielen. Zuletzt habe ich solche Qualität in Wuppertal beim ‚Ring des Nibelungen‘ vor 30 Jahren gehört. Es war wirklich ein sensationeller Premierabend.

Peter Bilsing, Musenblätter

‚La Bohème‘

in Wuppertal, Premiere 19.9.10

Unter ihrem GMD Hilary Griffiths laufen die Wuppertaler Symphoniker zur Höchstform aus. Ein Genuß, wie Griffiths in wohlgewählten und ausgewogenen Tempi die Partitur zum Leuchten bringt und nicht allein den delikaten Auftakt zum dritten Aufzug in die Nähe eines Debussy zu rücken weiß.

Dirk Altenaer, Der Opernfreund

Hilary Griffiths am Pult des prächtig disponierten Orchesters behandelt die feine, durchsichtige Partitur durchwegs delikat. Er hat Sinn für Italianitá. Für Melodik, für Rubati und Fermaten, die er alle auf ungezwungene Weise behandelt. Ferner besitzt er ein feines Ohr für die Charakteristika der Klangpalette Puccinis, die er in ihrer feinen Abstufung zwischen Raffinement und Naivität zu voller Wirkung bringt.

IOCO

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