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Death in Venice, Premiere 26.2.09, State Opera Prague
Prague Post,, 4.3.09
First and foremost, however, is the music, which Britten pronounced “either the best or worst I have ever written” upon its completion in 1972. Here’s a vote for the best: a completely fresh approach to an opera score built on extended recitatives set to complex piano and percussion lines, hauntingly beautiful choral passages, overlapping textures, exotic touches like the ‘gamelan’ theme music of the young boy and a constant tension between hope and despair. Even the orchestration is unorthodox, with nearly 40 different percussion instruments jammed into the pit.
Conductor Hilary Griffiths does a superb job balancing all the competing demands of the score and gets a richly detailed, compelling sound from the house orchestra. And one day the State Opera chorus will get the credit it deserves, here turning in another sensitive, note-perfect performance. Frank Kuznik
Dresden Neuste Nachrichten, 5.3.09, Klassik.com
Hilary Griffiths sorgt mit dem Orchester der Staatsoper Prag für einen spannenden Abend des außergewöhnlichen Musiktheaters mit kammermusikalischen Raffinessen, betörenden Klangbildern und vor allem nicht nachlassender Spannung in den spröden Passagen der Liebeserzählung eines intellektuellen Kopferotikers. Boris Michael Gruhl
Lidové Noviny 3.5.09
All of that, no matter how superb on its own, would not sound convincing enough without the excellent performance by the orchestra under the baton of Hilary Griffiths, who follows up on his previous successful productions of Salome, Zemlinsky’s one-act operas. Erwartung or Tiefland. This is further proof that Mr. Griffiths is good at communicating modern music clearly, and revealing to the audience the emotions hidden in the score. The musical aspect of the production – including the chorus – was fascinating. This is the kind of performance that even the Met would be proud to broadcast, of a standard that Czech audiences are not used to. Helena Havlíková
Hospodáøské Noviny 2.3.09
…For the entire performance, the State Opera orchestra conducted by Hilary Griffiths was excellent at highlighting the individual instruments and supporting the analytical accuracy of Britten’s composition. Petr Fischer
Právo 28.2.09
Conductor Hilary Griffiths makes the orchestra produce a wide range of colours which Britten poured into his beautiful score that might be a little more taxing for the listener. The percussion section produces a surprisingly wide variety of colours, and the strings playing with sensitive dynamics, harmony and phrasing create the impression that the music breathes with the singers. Radmila Hrdinová
Der Neue Merker, Wien 5.3.09
Mit äußerst feinsinniger, sparsamer Instrumentierung erreicht Britten die größte Tiefe des Ausdrucks. Das Orchester der Staatsoper Prag unter der Leitung des Gastdirigenten Hilary Griffiths konnte die feinen Nuancen deutlich herausarbeiten. Gerlinde Ciganek
La porta della legge, Premiere am 25.4.09 in Wuppertal
FAZ, 27.4.09
Die Wuppertaler Uraufführung imaginiert vollendet das Verenden - drinnen vor der Tür. Unter Hilary Griffiths hat das Orchester die Extrem-Anforderungen der Partitur glänzend bewältigt. Und die Sänger......bringen die vokalen Grenzwerte unerhört plastisch zum Sprechen......Begeisterte Publikumszustimmung. Völlig zu Recht. Gerhard R. Koch
WZ, 27.4.09
Über den artifiziellen Musikhauch, den das Sinfonieorchester Wuppertal unter Hilary Griffiths präzise und schillernd aus dem Graben atmen und keuchen lässt.......ein Meilenstein des Musiktheaters Sebastian Pantel
Der Westen 27.4.09
Leise zittert ein hauch-dünnes Donnerblech, äolische Flüstertöne der Flöte nisten sich ein, manchmal streichelt die Klarinette oder gestopftes Blech näselt. So maneriert, artifiziell und ästhetisiert auch dieser moderne Barock aus dem Orchestergraben in den Raum weht, so sehr fügen sich Musik und Sprechgesang mit Kafka-Dialogen zu einem Gesamtkunstwerk. Michael-Georg Müller
Süddeutsche Zeitung 28.4.09
Es ist eine Schattenmusik der kleinsten Ereignisse und obsessiven Wiederholungen, bei der die Instrumente am Rand der Hörbarkeit 'handeln', einen Kommentar zum unentrinnbaren Schicksal der Figuren geben. Und die hochinspirierte Umsetzung der Partitur durch Hilary Griffiths und das Wuppertaler Sinfonieorchester zeigt, dass Sciarrinos komplexe Klänge und Spieltechniken auch an einem mittleren Theater realisierbar sind. Michael Struck-Schloen
WAZ/RP 28.4.09
Man braucht ein sehr gutes Orchester, damit diese Partitur toll klingt. Das in Wuppertal unter Hilary Griffiths ist es. Wolfram Goertz
Neue Zürcher Zeitung 28.4.09
Unter der Leitung von Hilary Griffiths ist das vom Sinfonieorchester Wuppertal sehr respektabel umgesetzt worden.....ein wegweisender Abend... Peter Hagmann
Giessener Allgemeine 28.4.09
Ein Kompliment für die Wuppertaler Crew mit Maestro Hilary Griffiths, der die pulverisierten Klänge fein austariert und für einen spannungsvollen Ablauf des 75-minütigen Abends sorgt. Pedro Obiera
Wiener Zeitung 29.4.09
Sehr konzentriert und expressiv interpretiert das Wuppertaler Sinfonieorchester unter Hilary Griffiths die Partitur....
Jörn Florian Fuchs
Opernnetz 2.5.09
Hilary Griffiths interpretiert diesen geheimnissvoll-eindeutigen Klang-Kosmos und dem Bestehen auf dem stimulierenden Impetus der Stille, aus dem aller Klang entspringt, mit dem Sinfonieorchester Wuppertal sehr inspiriert, hoch konzentriert und in spieltechnischer Perfektion. frs
Die Zeit 7.5.09
....so, wie das durchsichtig unzerreißbare Gespinst der Instrumente dauernd neue feine Farben hervortreibt - auch dank des unter Hilary Griffiths exzellent agierenden Orchesters. Volker Hagedorn
NMZ 8.5.09
Hilary Griffiths hält das Sinfonieorchester Wuppertal konsequent auf Zimmerlautstärke, wirft einen seidenen Umhang übers Vergeblichkeits-Geschehen. Tonlose Luftgeräusche im Blech, reibende Streicher, zitterndes Lastro, dazu Multiphonics der Holzbläser, Streicherflageoletts, flatterzüngelnde Blechbläsereinwürfe, sehr hohe, sehr lange Pfeiftöne der Geiger, die mikrotonal zerfallen wie Atomstaub. Es ist der Stoff, aus dem die Sciarrino-Ästhetik gewoben ist.
Georg Beck
Opernwelt 06/09
Die eigentliche Überraschung in Wuppertal war, dass Sciarrinos Klänge und Spieltechniken vom Wuppertaler Sinfonieorchester und dem Dirigenten Hilary Griffiths schon mit einer gewissen Sebstverständlichkeit umgesetzt wurden.
Michael Struck-Schloen
Online Musik Magazin 31.5.09
Technische Präzision in ihren schwierigen Partien zeigten all drei Solisten in ebenbürtiger Perfektion, und auch das Sinfonieorchester Wuppertal unter Hilary Griffiths, dem zudem der Programmleporello einen wichtigen Analyseartikel verdankt, vermochte die Tücken der Partitur und ihrer außergewöhnlichen Herausforderungen gerade die Bläser - also eben derer, die gleichfalls mit Klangerzeugung durch Atmung befasst sind - bestens umzusetzen: Eine treffendere Realisierung hatte sich der anwesende Komponist auch woanders nicht erhoffen können. Ralf Jochen Ehresmann
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